Viele Menschen träumen davon, auf dem Lande zu wohnen, ein eigenes Pferd zu haben und durch schöne natürliche Landschaften zu reiten. Nicht alle von ihnen kommen in dieses Vergnügen, weil sie zum Beispiel in Städten wohnen. Zum Glück gibt es auch für sie eine Lösung: die Reitbeteiligung.
Die Reitbeteiligung ist ein schriftlicher Vertrag zwischen einem Reiter (auch Reitbeteiligung genannt) und einem Pferdehalter, aufgrund dessen der Reiter ohne oder für geringes Geld auf dem Pferd des Halters reiten darf. Es gibt unterschiedliche Gründe dafür, dass Pferdehalter diesen Vertrag schließen. Oft sind das Probleme des Halters, wie Geld- oder Zeitmangel. Manchmal passiert es, dass gesundheitliche Beschwerden dem Halter das Reiten und die Stallarbeiten unmöglich machen. Er will aber sein Pferd nicht abgeben oder verlieren und dabei hilft ihm die Reitbeteiligung: für die Möglichkeit zu reiten, bezahlt sie etwas Geld, widmet dem Pferd die Zeit, pflegt es, ermöglicht die für das Pferd nötigen Ausritte, macht bestimmte Stallarbeiten.
Dieser Vertrag hat viele Vorteile für die Reitbeteiligung. Sie kann gegen geringes Geld reiten, trägt keine Tierarztkosten, Einstellkosten und auch kein Risiko für das Pferd. Der Pferdehalter freut sich, dass jemand für die täglichen Ausritte sorgt und ihn am Halten des Tieres unterstützt. Dabei ist der Wunsch jedes Halters, dass die Reitbeteiligung vernünftig und verantwortlich mit seinem Pferd umgeht.
Es ist immer sinnvoll, dass die Seiten einen schriftlichen Vertrag schließen, in dem sie alle Ansprüche regeln, z.B. wer und wofür verantwortlich ist, wer wofür haftet. Sie bestimmen auch die Zeit, wann die Reitbeteiligung reitet, im Stall hilft o.ä. Es können dort auch manche Eigenschaften des Pferdes stehen, die sehr vor Bedeutung sind. Diese Information hilft manche Probleme vorzubeugen. Mit der Unterschrift darunter erklärt die Reitbeteiligung, dass sie dieses zu Kenntnis nimmt und akzeptiert.
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