Der Begriff „Urlaub“ wird meistens mit der Sommerzeit assoziiert. Aber nicht alle entscheiden sich für den Urlaub in der Hochsaison und sie nennen verschiedene Ursachen, wie Abneigung zu hohen Temperaturen, Probleme mit der Reservierung, viele Ferienzimmer sind schon besetzt, Attraktionen - schwer zugänglich, manche Menschen können keinen Urlaub machen, weil sie viel Arbeit haben…
Es gibt auch eine Gruppe von Menschen, die absichtlich den Urlaub im Sommer ablehnen und auf die Vorteile der Herbstzeit hinweisen. Hier gehören unter anderen die Bergwanderer, für die die Ruhe während des Wanderns von besonderen Wert ist: „Der Urlaub ist dazu da, um sich vom Stadtlärm zu erholen und im Sommer erinnern viele Wanderwege an die überfüllten Fußgängerzonen im Stadtzentrum, was wir gerade vermeiden wollen“ – sagen sie. Im Herbst ist es nicht mehr der Fall. Es gibt wenige Menschen im Gebirge und das sind vor allem solche, die mit Rucksäcken ruhig wandern. Die Atmosphäre ist dann freundlicher, man kann sich alles ruhig anschauen, Fotos machen. Der weitere Vorteil sind die Übernachtungen – die Reservierung ist schneller und einfacher, man findet freie Zimmer problemlos. Man kann auch ohne Reservierung fahren und schnell etwas vor Ort finden. Auch die Sehenswürdigkeiten sind besser zugänglich: „Wenn wir eine alte Kirche besichtigen wollen, müssen wir vor der Tür nicht warten und wenn wir drin sind, können wir das Innere ruhig betrachten, nicht als unterdrückter Teil eines Gedränges.“
Im frühen Herbst ist auch das Wetter günstig für das Reisen. Die Fahrt mit dem Auto ist bequemer als während der Hitze. Es ist nicht zu warm, aber immer noch sonnig, deshalb ist das Wandern auch angenehmer. Dazu kommen natürlich auch die ästhetischen Aspekte: die schöne Berglandschaft bezaubert uns mit der Vielfalt von warmen Herbstfarben, freut die Augen und spornt zum Fotografieren an. Deshalb entscheiden sich viele, mit den Reiseplänen auf den Herbst zu warten und erst dann Rucksäcke packen und los ins Gebirge!